Seite wählen

Mama, wann gibt es wieder Kuchen? Den Satz höre ich von unseren beiden Jungs des Öfteren. Bei unserem vollwertigen Ernährungsstil steht Kuchen ja nicht gerade an erster Stelle. Allerdings backen wir trotzdem gerne einen leckeren Sonntagskuchen und essen diesen dann in einem Rutsch auf. Meist mit Hilfe von Oma und Opa. 🙂
Da Zucker ja zu den Nahrungsmitteln gehört die wir meiden, werden unsere Kuchen mit Trockenfrüchten oder Honig gesüßt. Hierbei kann man einfach die Menge an Zucker durch die gleiche Menge Datteln oder 1/4 weniger Honig ersetzen. Die Datteln weichen wir für mindestens 30 Minuten in Wasser ein und pürieren sie anschließend. Die zugegebene Menge an Flüssigkeit muss dann allerdings beim Rezept berücksichtigt werden und dementsprechend weniger hinzugegeben werden. Oder man gießt die Einweichflüssigkeit vorher ab und verwendet sie anderweitig weiter.

Das Mehl ist bei uns frisch selbstgemahlenes Vollkornmehl (meist Dinkel) aus der Getreidemühle. Man kann aber auch sehr gut Weizen und Kamut verwenden. Ihr glaubt gar nicht wie gut frisch gemahlenes Mehl riecht!
Fett geben wir durch Butter oder manchmal auch durch Öl hinzu. Olivenöl zum Beispiel verliert beim Backen seinen Beigeschmack und wird neutral, also keine Angst, dass der Kuchen dann seltsam schmeckt! Als Milchersatz nehmen wir ein Sahne-Wasser-Gemisch (1:2) oder verwenden selbst gemachte Mandelmilch.

Eier verwenden wir selten. Um mehr Bindekraft in Kuchen zu erreichen kann man Leinsamen mahlen und als Eiersatz verwenden. 15 g Leinsamenmehl auf 3 EL Wasser ergeben eine schön klebrige Konsistenz und ersetzen ein Ei.
Das Backpulver lassen wir meist ganz weg oder ersetzen es durch Weinsteinpulver. Da Backpulver industriell hergestellt wird, gehört es nicht zur Vollwerternährung. Wir haben allerdings beim Weinsteinpulver die Vermutung, dass uns dies nicht so gut bekommt. Daher streichen wir Backtriebmittel meist ersatzlos, außer es handelt sich um ein Rezept mit Hefe.

Weitere Zutaten können dann verschiedene Gewürze (Vanille, Zimt, Anis, Koriander, Muskat, Ingwer…), schwach entöltes Kakaopulver, Kokosflocken, Kakaonibs, Zitronen-/Orangenschale oder auch jegliche Art von Früchten sein.

Heute haben wir ein super leckeres, schnelles und einfaches Rezept für Kokoskuchen ausprobiert und möchten es gerne mit euch teilen:

Zutaten:
140 g Butter + etwas zum Einfetten der Kastenform
60 g Akazienhonig
100 g Kokosraspeln
150 ml Sahne-Wasser-Gemisch (1:2)
1 Ei
1 EL frischer Zitronenabrieb
160 g Dinkelvollkornmehl

Zubereitung:
Verrührt einfach alle Zutaten zu einem homogenen Teig. Fettet die Kastenform mit etwas Butter aus. Füllt den Teig gleichmäßig in die Form und schiebt sie auf der mittleren Schiene in den kalten Backofen. Backt den Kuchen bei 160°C Umluft. Macht nach 30 Minuten die Stäbchenprobe – bleibt der Teig nicht daran kleben ist der Kuchen fertig!

kuchen

Guten Appetit!

Alles Liebe, fühlt euch wohl!
Eure Amelie

P.S: Sehr gut können wir uns auch noch etwas pürierte Ananas im Kuchen vorstellen, nur leider hatten wir heute keine da. Wird aber auf jeden Fall ausprobiert!

Malcare WordPress Security