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Kennt ihr das: Wir haben in unserer Familie, Freundes-, Bekanntenkreis und im Kindergarten erzählt, dass wir keinen Zucker und keine verarbeiteten Lebensmittel mehr essen aus gesundheitlichen Gründen. Erstmal kommt dann natürlich die Frage, ob man diese “Diät” macht um abzunehmen. Hat man dann geklärt, dass es eine Ernährungsumstellung ist, welche man wegen diverser Erkrankungen (die Aussage wird am ehesten akzeptiert) bestenfalls ein Leben lang beibehalten möchte, wird man mitleidig angeschaut. Viele sehen darin gleich ein Ernährungsdogma, eine Einschränkung, die an Selbstkasteiung grenzt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall! Ich sehe es als eine riesige Bereicherung!
Mein Geschmackssinn ist feiner geworden, ich kann wieder alles Obst oder Gemüse essen und genießen auf das ich Lust habe ohne schlimme Nebenwirkungen zu fürchten. Ich erlebe Lebensmittel völlig neu und bin froh, nicht mehr den Einheitsbrei von Fertiggerichten essen zu müssen. Ganz nebenbei tue ich meinem Körper Gutes, beuge Zivilisationskrankheiten vor und erreiche mein Idealgewicht. Was bitte ist daran bemitleidenswert??

Jetzt steht bald Ostern vor der Tür und da rückt das Thema Süßigkeiten wieder stark in den Fokus. Für uns Eltern gilt: Kaufen wir keine Ü-Eier und ist der Osterkorb nicht prall gefüllt mit Schoko-Zucker-Zeugs hat der Osterhase (also wir) versagt! Wie kann man das seinen Kindern nur antun!!!
Ich bin überzeugt davon, dass kein Elternteil seinen Kindern Kaffeebohnen, Zigaretten und Alkohol in den Osterkorb legt, denn das schadet der Gesundheit! Aber von Glukose-Fruktose-Farb-und-Konservierungsstoff-triefende Zuckerbomben, die nachweislich Karies verursachen, Übergewicht und Diabetes begünstigen, im Verdacht stehen Krebs zu verursachen und gerade bei Kindern Hyperaktivität hervorrufen können soll ich meinen Kindern geben??? Nein danke.

Osternest

Ich bin überhaupt nicht darauf aus, Menschen, die diese Dinge gerne essen, zu überzeugen oder zu belehren. Aber dann möchte ich doch bitte mit meiner Ernährung und meiner Einstellung toleriert werden und mir nicht Sätze anhören wie: Na was das mit deinen Kindern wohl macht, wenn sie nicht das haben dürfen was alle anderen Kinder bekommen…
Ich weiß was es aus ihnen macht: Gesunde, ernährungsbewusste Erwachsene, die gelernt haben, dass es viele Wege und Einstellungen gibt, die es zu tolerieren lohnt!

Habt ihr auch Erfahrungen mit negativen oder auch positiven Feedbacks eurer Familie oder Freunde gemacht? Wir hören gerne von euren Geschichten!

Alles Liebe, fühlt euch wohl!
Eure Amelie

P.S.: Und damit ihr nicht denkt, bei uns kommt der Osterhase gar nicht: Ich werde die Rezepte für vollwertige Schokoeier und Co. bald hier veröffentlichen. 🙂

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